Beim Familienessen geht es selten um fehlende Minuten. Es geht um das ständige Mitdenken, um Entscheidungen, die nie wirklich abgeschlossen sind, und um den inneren Druck, es „richtig“ machen zu müssen.
Du hältst Bedürfnisse zusammen, planst voraus, fängst auf, wenn es holpert – und trägst oft mehr, als sichtbar ist.
Irgendwann taucht dieser klare Gedanke auf: So kann es nicht weitergehen. Nicht, weil du versagt hast, sondern weil du zu lange zu viel allein getragen hast.